Etappe 5&6

Racebros.ch trotz Problemen zweitbestes Schweizer Team der Transalp 2009.

Nach hervorragenden Klassierungen in den ersten Prüfungen und einem sensationellen 13. Rang in der Königsetappe, sind die Rheintaler Biker weiterhin top dabei. Auf der Strecke von St. Christina nach Sarnthein und am nächsten Tag nach Kaltern kämpfen die Racebros zwar mit defekten, doch stehen sie weiterhin auf hervorragender Position.

Die Königsetappe vom Dienstag brachte die Teilnehmer der Transalp an ihre Grenzen. Dabei noch einigermassen mit der Spitze mithalten zu können, forderte das Äusserste von den racebros.ch. Doch ein Etappenrennen wie die Transalp bringt es mit sich, dass es auch nach der grössten Anstrengung am nächsten Tag wieder voll weiter geht. So standen am Mittwoch von St.Christina nach Sarnthein über 83 Kilometer an. Dabei wartete der mit rund 1700 h.M längste Aufstieg der Alpenüberquerung auf die Teilnehmer.

Die Rheintaler Biker Marc und Markus starteten eher verhalten in diese Prüfung. Mit einem eher tiefen Rhythmus versuchten sie Kräfte zu sparen um später, beim längsten Aufstieg der Transalpgeschichte, voll angreifen zu können. Mit dieser Taktik fuhren die racebros.ch genau richtig und konnten gegen Ende noch etliche Plätze gut machen. Doch das hohe Tempo fordert seinen Tribut. Auf der Abfahrt hinunter vom Gasteiger Sattel kam es zu einem heftigen Sturz von Markus Hangartner. Doch zum Glück im Unglück konnte Markus das Rennen mit leichten Blessuren fortsetzten und mit Marc auf dem guten 15. Platz beenden.

Nach ausgiebiger Wundpflege bei Markus und den gewohnten Vorbereitungen, ging es am nächsten Tag von Sarnthein weiter nach Kaltern bei Bozen. Bei dieser Trail-lastigen Strecke ging es erneut über mehr als 3000 Höhenmetern. Aus dem ersten Startblock gestartet, stiegen die Rheintaler optimal in die Etappe ein. Doch zum Unglück der Racebrothers musste auf der ersten Abfahrt ein Defekt behoben werden. „Ohne diesen platten Reifen hätten weiter nach vorne fahren können, doch es war bis zu diesem Zeitpunkt unser erster Defekt. Irgendwann musste so etwas passieren.“ konstatierte Marc etwas betrübt.

Schlussendlich klassierten sich die racebros.ch trotzdem wieder unter den ersten Zwanzig und stehen mittlerweile auf dem 16 Zwischenrang.. „Natürlich sind Schürfungen und Prellungen nicht optimal bei einem Bikerennen. Aber jetzt sind es noch zwei Etappen – da heisst es Augen zu und durch“ gab sich der mitgenommene Markus kämpferisch. So ist die nächste Etappe noch einmal eine echte Herausforderung. Anschliessend geht es dann von Andalo zur Zielankunft der letzten Transalpetappe in Riva del Garda am Gardasee.

Aus dem sonnigen Kaltern im Südtirol grüsst das Team racebros.ch.